Home | Zweckverband | Nachrichten | Technik | Service | Links
 
Kontakt | Impressum | Datenschutz | Inhaltsverzeichnis

Leitlinie
Namensgeber
Mitglieder
Organe
Verwaltung
Bereiche
Chronik

  VERBANDSCHRONIK
  Der Werdegang des Zweckverbandes
Bild: alte Aufnahme vom ersten Pumpversuch
  Pumpversuch in Thalhofen
   
  Dezember 1964
Der Bayerische Landtag beschließt in seiner öffentlichen Sitzung am 01.12.1964: "Die Staatsregierung wird ersucht,  die Gebietsplanungen für die Wasserversorgungsschwerpunkte beschleunigt weiterzuführen. Mit dieser Planung soll die Voraussetzung dafür geschaffen werden, das Problem der Wasserversorgung in Bayern als elementarste Voraussetzung der Daseinsversorgung und als Grundproblem für jede vorausschauende und moderne Planung lösen zu können." Während also zentrale Trinkwasserversorgungen in Bayern bis in die fünfziger Jahre hinein vorwiegend als Einzelanlagen geplant wurden, erhielten nun Gruppen- und Fernwasserversorgungsanlagen den Vorzug. Einige Gründe: Die zunehmende Belastung der Grund- und Quellwasservorkommen mit Schadstoffen und Colibakterien, unzulässige Nutzungen der Wassereinzugsgebiete als Baugebiete und Wassermangel durch wachsende Bevölke-rungszahlen, Industrieansiedlungen und verändertes Hygienebedürfnis.

April 1967
Im Vollzug des Landtagsbeschlusses erarbeitet das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft eine Planung mit Informationsveranstaltungen zur Wasserversorgung für 19 Gemeinden des damaligen Landkreises Kaufbeuren.

22.03.1968
Die Gemeinden Dösingen, Linden, Unter- und Obergermaringen, Thalhofen, der Zweckverband Westendorf-Guten-berg und Schwäbishofen schließen sich zum "Zweckverband Wasserversorgung Gennach-Gruppe" zusammen. Einige Zeit später treten Frankenried, Jengen und Ummenhofen dem Verband bei.

Bild: alte Aufnahme der Verbandsversammlung von 1968

06.12.1968
Auftrag zur Erstellung eines Vorentwurfes an das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft. 06.03.1969 Beginn der Grundwassererschließung durch die Brunnen I und II in Thalhofen.

Zweckverband

zur

Wasserversorgung

Gennach-Hühnerbach-Gruppe

1968 – 2008

40  Jahre

Wasser für Alle

Gründung des Zweckverbandes

Seit der Gründung des Zweckverbandes im Jahre 1968 sind 40 Jahre vergangen.

Es sei daher kurz aufgezeigt, wie der Verband entstand und wie sich der weitere Ablauf bis zum heutigen Tage vollzog. Im Altlandkreis Kaufbeuren haben die Gemeinden und ihre Verantwortlichen stets fortschrittlich gedacht und auch gehandelt.
So entstanden schon vor und um die Jahrhundertwende im gesamten Gebiet der heutigen Gennach-Hühnerbach-Gruppe zentrale, gemeindliche Wasserversorgungsanlagen, die auch die Bevölkerung über lange Jahrzehnte zufriedenstellend mit Wasser versorgt haben.
Doch all die Gründe, die Herr Regierungsbaudirektor Dr. Rager aufzeigte, zwangen auch im Bereich Gennach-Hühnerbach zu neuen Überlegungen, wie die Gemeinden zukunftsträchtig mit genügend und einwandfreiem Trink- und Brauchwasser versorgt werden können.
Durch das Fehlen von Wasserschutzgebieten, teilweisen Wassermangel sowie laufende bakteriologische Beanstandungen schalteten sich die zuständigen Behörden ein, ja das Landratsamt Kaufbeuren verhängte für zahlreiche Gemeinden dieses Bereiches sogar den Baustopp. Diese harte Maßnahme wurde mit viel Kritik aufgenommen, bewirkte aber doch im nachhinein betrachtet den Zwang zum Handeln.
Am 29.01.1968 lud das Landratsamt Kaufbeuren zu einem Informationsgespräch nach Oberostendorf ein. Die gesamten Gemeinden des mittleren Altlandkreises Kaufbeuren waren dazu eingeladen. Die Vertreter des Bayer. Landesamtes für Wasserversorgung und Gewässerschutz in München, das Wasserwirtschaftsamt Kaufbeuren, das Staatliche Gesundheitsamt Kaufbeuren, die Lebensmittelüberwachung, alle waren gekommen, um die zahlreich anwesenden Gemeindevertreter von der Notwendigkeit und den Vorzügen einer großräumigen Wasser-versorgungsanlage zu überzeugen.
Der Erfolg war jedoch gering. Fast alle Gemeindevertreter lehnten z. Teil mit kräftigen Diskussionsbeiträgen dieses geplante Großprojekt ab. Der bestehende Baustopp und die von den Gemeinden auch erkannten Unzulänglichkeiten ihrer Wasserversorgungsanlagen zwangen doch zum weiteren Nachdenken. So berief Bürgermeister Franz Gastl aus Gutenberg als Vorsitzender des Zweckverbandes zur Wasserversorgung Westendorf-Gutenberg eine Zusammenkunft aller Gemeinden ein, welche aus dem Quellgebiet Linden, Thalhofen mit Wasser versorgt wurden. Bei dieser Versammlung konnten nach sachlicher Diskussion mit realistischer Betrachtung der Situation die ersten Ansätze gemeinsamen Handelns erarbeitet werden.

Gründung des Zweckverbandes „Gennach-Gruppe“

Landrat Josef Rid und der damalige Oberregierungsrat Dr. Reigl sahen in diesen kleinen Ansätzen doch eine Keimzelle zur Verwirklichung einer größeren Lösung. So konnte bereits das Landratsamt Kaufbeuren am 22.03.1968 nach Dösungen die Gründungsversammlung einberufen, bei der bereits die Verbandssatzung beschlossen wurde. Der Zweckverband erhielt den Namen „Zweckverband zur Wasserversorgung Gennach-Gruppe“. Dem neuen Verband traten die Gemeinden Dösingen, Linden, Obergermaringen, Thalhofen, Untergermaringen und der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gemeinden Westendorf-Gutenberg mit Schwäbishofen als Mitglieder bei.

 Verbandssatzung und Organe

Die bei dieser Versammlung beschlossene Verbandssatzung bildete die Grundlage der weiteren Arbeit. Sie bestimmt die Angelegenheiten des Zweckverbandes.
Die Organe des Zweckverbandes sind:
           
1.  die Verbandsversammlung
           
2.  der Verbandsausschuß
           
3.  der Verbandsvorsitzende
Die Vertreter der Verbandsversammlung, der Verbandsausschuß sowie der Vorsitzende werden auf die Dauer von
6 Jahren gewählt.
Jedes Verbandsmitglied hat das Recht, je angefangene 40.000 m³ gelieferte Wassermenge einen Verbandsrat zu entsenden.
Der Verbandsausschuß besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und weiteren 8 Mitgliedern.

Erste Verbandsversammlung und Wahl des Verbandsausschusses

Am 06.05.1968 fand im Gasthaus „Grotz“ in Thalhofen die erste Verbandsversammlung unter Anwesenheit aller zuständigen Behörden statt. Bei dieser Versammlung wurde folgender Verbandsausschuß gewählt:
           
1. Vorsitzender, Bürgermeister Josef Singer, Westendorf
           
2. Vorsitzender, Bürgermeister Sebastian Bernhart, Obergermaringen
Weitere Mitglieder:
           
Bürgermeister Franz Gastl, Gutenberg, zugleich Schriftführer
           
Bürgermeister Josef Nadler, Dösingen
           
Bürgermeister Wenzel Ellenrieder, Linden
           
MdL Erwin Seitz, Obergermaringen
           
Bürgermeister Jakob Huf, Thalhofen
           
Bürgermeister Gottlieb Miller, Untergermaringen
           
Verbandsrat Anton Bronner, Schwäbishofen

Erweiterung des Verbandes

Bereits im Dezember 1968 traten die Gemeinden Frankenried, Jengen und Ummenhofen dem Zweckverband bei. Die Zahl der Verbandsmitglieder erhöhte sich hiermit auf 10.

Grundwassererschließung

Mit Energie war der Verband nun entschlossen, alles daran zu setzen, um möglichst schnell die Grund-wassererschließung einzuleiten, um mit der weiteren Planung beginnen zu können. Schon im April 1969 konnte unter Leitung des Bayer. Landesamtes für Wasserversorgung und Gewässerschutz mit der Grundwassererschließung begonnen werden.
Bei der Niederbringung von zwei Brunnen im Gebiet Thalhofen konnte so viel Trinkwasser gefunden werden, daß es für die gesamte Gruppe einschließlich des errechneten Zukunftsbedarfes ausreichend ist.

Beginn der Planung

Ein durch das Landesamt erstelltes Gutachten, das als Grundlage für die künftige Planung dienen sollte, bot die Voraussetzung, daß im Mai 1969 mit der Planung, Bauoberleitung und Bauaufsicht das Ingenieurbüro Hans Reithmeier, München beauftragt werden konnte. So war der Verband in der Lage, bereits im August 1969 auf Grund der vorliegenden Planung Antrag auf staatliche Förderung des Unternehmens zu stellen.

Das Bemühen um den Beitritt weiterer Gemeinden

Alle befaßten Behörden waren mit der Arbeit des jungen Verbandes sehr zufrieden, jedoch wurde immer wieder beklagt, daß die Gemeinden des Kalten Tales trotz ihrer mangelhaften Wasserversorgungsverhältnisse immer noch abseits standen. So beschloß das Landratsamt noch einmal, einen Anlauf zu nehmen. Es folgte eine Aufklärungs-versammlung im Schützenheim in Aufkirch, zu der alle Bürgermeister und Gemeinderäte eingeladen wurden. Auch diese erneuten Bemühungen brachten wenig Erfolg. Vor allem war es der hohe Wasserpreis, der insbesondere von seiten der landwirtschaftlichen Vertreter als untragbar empfunden und kritisiert wurde. Im weiteren Verlauf bat sogar
Herr Regierungspräsident Frank Sieder, dem auch eine Verbesserung der Wasserversorgung dieses Raumes sehr am Herzen lag, die Verantwortlichen des Kalten Tales zu sich nach Augsburg. Etwas zugänglicher kehrten die Bürgermeister und Gemeinderäte von der Regierung von Schwaben zurück und so startete das Landratsamt einen erneuten Anlauf. In zahlreichen Versammlungen versuchte insbesondere der damalige juristische Staatsbeamte Herr Oberregierungsrat Dr. Büchs sowie der Vorsitzende des Zweckverbandes Bürgermeister Singer noch einmal diesen Raum zum Anschluß an die Gennach-Gruppe zu gewinnen.
Bei diesen Versammlungen fehlte es nicht an harten Wortgefechten zwischen Befürwortern und Gegnern. Doch am Ende stand der Erfolg und der Beitritt der Gemeinden Aufkirch, Blonhofen, Frankenhofen, Stöttwang, Osterzell, Eurishofen, Oberostendorf und Unterostendorf. Hiermit war der Ring Gennach-Hühnerbach-Tal geschlossen. Die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt.

Aus der „Gennach-Gruppe“ entstand die „Gennach-Hühnerbach-Gruppe“

Bei der am 23.02.1970 stattgefundenen Verbandsversammlung in Oberostendorf wurden diese Gemeinden als Mit-glieder in den Verband aufgenommen und auf deren Wunsch der Verband in Zweckverband „Gennach-Hühnerbach-Gruppe“ umbenannt. Mit der erforderlichen Umplanung konnte sofort begonnen werden.

Die Finanzierung

Auf Grund der guten Zusammenarbeit mit allen zuständigen Behörden konnte erreicht werden, daß bereits am 12.11.1970 der Beihilfebescheid des Bayer. Staatsministerium des Innern eintraf.
Die Finanzierung des Projekts war hiermit gesichert. Die veranschlagten
           
Gesamtkosten (netto) betragen                                   18.580.000,--  DM
           
Zuschußfähige Kosten                                                 16.990.000,--  DM
Aufbringung der Mittel

           
Zuschuß Staat                                                            12.886.000,--  DM
           
Eigenmittel bar                                                             1.974.000,--  DM
           
Darlehen                                                                     2.130.000,--  DM
Nicht beihilfefähige Kosten

           
Hausanschlußleitungen                                                  1.390.000,--  DM
           
Sonderkosten                                                                 147.000,--  DM
           
Anteil Wassermeisterwohnung                                           53.000,--  DM
           
Gesamtkosten (netto)                                                 18.580.000,--  DM
           
Mehrwertsteuer                                                            1.620.000,--  DM
           
Gesamtkosten (brutto)                                                20.200.000,--  DM
Damit waren die Voraussetzungen für eine tragbare Finanzierung gegeben. Für die Gewährleistung einer umfassen-den Wirtschaftlichkeit und zur Bereitstellung der erforderlichen Eigenmittel war es notwendig, entsprechend den Richtlinien eine Wasserabgabe-, Beitrags- und Gebührensatzung zu erlassen.
Allein diese Maßnahmen haben nicht ausgereicht, um die während der Anlaufzeit entstandenen finanziellen Hürden zu nehmen. Der Altlandkreis Kaufbeuren gewährte als Starthilfe ein zinsloses Darlehen, des weiteren leisteten die Verbandsmitglieder Investitionsumlagen.

 Vergabe der Bauarbeiten

Die notwendigen Unterlagen für die Ausschreibung waren bereits vorbereitet, so das am 26.04.1971 die Bauarbeiten für die beiden Hochbehälter in Thalhofen und Stocken mit 2.800 und 2.000 m³ an die Firma Emil Mayr KG, Ettringen vergeben werden konnten. Am 06.05.1971 beschloß die Verbandsversammlung die allgemeinen Bauleistungen (Rohrgraben, Rohrleitungen und Schächte) für den Bauabschnitt I in Höhe von 9.000.000,-- DM an die Firma Kurt Motz, Illertissen zu vergeben. Diese Firma erhielt auch später den Anschlußauftrag für den zweiten Bauabschnitt. Im Juni 1971 erfolgte die Vergabe sämtlicher Hochbaumaßnahmen wie Betriebsgebäude, Wassermeisterwohnhaus,
Garagen und Lagerhalle sowie das Hochzonenpumpwerk an die Arbeitsgemeinschaft Anton Assner, Waal / Otto Geiger, Oberostendorf.

Die erste Wasserlieferung

Die zielbewußte Arbeit aller leitenden Kräfte machte es möglich, daß bereits im Trockenjahr 1972 über das neue Fernleitungsnetz mehrere Gemeinden behelfsmäßig versorgt werden konnten.
Gerade während dieser Trockenperiode zeigte sich, daß die Verantwortlichen mit dem Bau dieser Anlage die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt getroffen haben. Im Januar 1973 wurden die ersten Gemeinden über die bereits fertiggestellten neuen Ortsnetze mit Wasser versorgt. Die Bevölkerung erkannte alsbald die vielen Vorzüge der neuen Versorgung, so das noch bestehendeVorurteile schnell abgebaut werden konnten.
Die veranschlagten Gesamtkosten bei 1.800 Hausanschlüssen mit 20,2 Mill. DM konnten 4 ½ Jahre später bei 2.000 Hausanschlüssen mit 20,8 Mill. DM abgerechnet werden. Von den aufgenommenen Mitteln - teilweise mit 8 % Darlehenszinsen - konnte 1996 die letzte Rate getilgt werden. An Zinsen wurden über 2 Mill. DM aufgewendet.

Die Vergrößerung

Von 1995 bis 1998 wurden Beckstetten, Weicht, Ketterschwang, Langenfeld und Mauerstetten mit Steinholz und Hausen in den Verband integriert. Schöttenau, ein Stadtteil von Buchloe, wird als Wassergast vom Verband versorgt.
Zwischen 2000 und 2005 wurden die Hochbehälter in Thalhofen und Stocken einer grundlegenden Renovierung unterzogen. In Westendorf wurden die bestehenden Behälter abgebrochen und ein Gebäude mit 2 x 500 m³ Fassungsvermögen - die ersten Edelstahlbehälter in der Region Allgäu - neu errichtet. Das Fernwirksystem und das Pumpwerk für die Hochzone wurde ebenso erneuert wie einige Leitungen in den Ortsnetzen Aufkirch, Frankenried und Germaringen.
Das gesamte Rohrnetz ohne Hausanschlüsse umfaßt 184 km, die Pumpen in den 5 Brunnen in Hochreute und im Gerbishofer Feld waren in der Lage, 2007 täglich bis zu 4.750 m³ Wasser zu fördern.
Im Verbandsgebiet sind 650 Unterflur- und 250 Oberflurhydranten installiert, eine optimale Voraussetzung für den Feuerschutz in allen 35 Ortsteilen.

Die Verwaltung

Die Verwaltung des Zweckverbandes hat sich aus den kleinsten Anfängen heraus entwickelt und ist nach wie vor in einem äußerst wirtschaftlichen und bescheidenen Rahmen geblieben. Das neue Betriebs- und Verwaltungsgebäude, welches im März 1974 bezogen werden konnte, bietet ideale Voraussetzungen, die die technische sowie die verwaltungsmäßige Arbeit vereint und hiermit eine rationelle Betriebsführung gewährleistet ist.
Der 1. Vorsitzende ist geschäftsführend tätig. Zusammen mit EDV-/Kassenleiter Rolf Kramer und der Verw. Angestellten Marlene Freudling werden sämtliche anfallenden Büroarbeiten -Erstellen von Satzungen, Bescheiden und Haushaltsabwicklung- auch des benachbarten Zweckverbandes Obere Singold-Gruppe durchgeführt.
Der technische Bereich wird geleitet von Wassermeister -staatl. geprüfter Ver- und Entsorger Alfred Scherer. Zu seiner „Mannschaft“ gehören die Wasserwarte Klaus Snatschke, Hans-Jürgen Wiedemann, Wolfgang Thiel, Hermann Fischer und der Lehrling Benjamin Jocher.
Sie besorgen die Überwachung und Wartung der Anlage. Sie führen auch sämtliche Neuanschlüsse im gesamten Verbandsgebiet aus.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Verbandsversammlung, Verbandsausschuß und Verbandsführung ist besonders lobenswert zu erwähnen. Alle anstehenden Probleme wurden in Verbandsversammlungen und Verbandsausschuß-sitzungen beraten und erledigt.

Verbandausschuß 2002 - 2008
Kreuzer Josef              Verbandsvorsitzender                                      Germaringen
Ficker Richard            1. Bürgermeister u. stv. Verbandvors.                Stöttwang
Rager Kaspar             1. Bürgermeister                                              Germaringen
Hauck Franz               1. Bürgermeister                                              Jengen
Hauser Manfred          1. Bürgermeister                                              Markt Kaltental
Müller Alexander         1. Bürgermeister                                              Mauerstetten
Fischer Karl                1. Bürgermeister                                              Oberostendorf
Fleschutz Josef           1. Bürgermeister                                              Osterzell
Negele Erich               1. Bürgermeister                                              Westendorf
Tröber Alfons             Gemeinderat                                                    Stöttwang
Kramer Rolf               Schriftführer (seit 1991)                                    Stöttwang
Scherer Alfred            techn. Leiter                                                    Stöttwang

Bürgermeister Josef Singer hat 25 Jahre bis zu seinem Tod am 18. März 1993 den Verband mit viel Umsicht geleitet. Seit dieser Zeit führt Josef Kreuzer, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wasserver- und Entsorger in Schwaben und Geschäftsführer der oberen Singold-Gruppe ist, den Verband.
Unseren früheren langjährigen Mitarbeitern, Wassermeister Josef Reggel 1972 - 1997, den Wasserwarten Peter Hölzle 1974 - 1999 und Franz Völk 1980 - 2006, Ingeborg Albinus 1973 - 1978 und dem Kassenleiter Walter Adelwarth 1974 - 1992 danken wir für ihren immer zum Wohl des Verbandes ausgerichteten Einsatz.

Zusammenfassung

Durch eine wirtschaftlich vorbildliche Bau- und Betriebsführung in Verbindung mit einer hervorragenden Förderung durch den Freistaat Bayern ist der Verband zu einem Vorzeigeobjekt in der bayerischen Wasserwirtschaft geworden. Der Bevölkerungszuwachs im Verbandsgebiet, mit der stärkste im gesamten Allgäu zwischen 1970 und 2000, hat ebenfalls zu mehr Wirtschaftslichkeit beigetragen, sodaß die 8 Mitgliedsgemeinden mit 35 Ortsteilen mit über 16.000 Einwohnern und die landwirtschaftlichen und gewerblichen Betriebe stets mit bestem Trinkwasser -1,15 Mill. m³ jährlich versorgt werden konnten.

 
nach oben